Hansestadt Wismar
 

Schifffahrt der Hansestadt Wismar an der Ostsee

Schon die Gründung Wismars, betrieben von Handelsleuten, hatte das Ziel hier einen Hafen zu schaffen. Die geschützte Lage durch die Wismarer Bucht machten Wismar zum idealen Handelsplatz.

Mit der Mitgliedschaft in der Hanse, entwickelt sich auch die Schifffahrt in Wismar. Die Wismarer Kaufleute haben im 14. und 15. Jahrhundert Handelsverbindungen im gesamten Ostseeraum, der Nordsee und sogar bis nach Spanien, von wo aus Wein importiert wird.


Nachbau einer vor Poel gefundenen Kogge

Exportiert wird vor allem Bier, hier im besonderen die so genannte Wismarer Mumme.
Im dreißigjährigen Krieg kommt der Handel durch die Schwedische Blockade zum Erliegen. Im 17. Jahrhundert beginnt sich die Schifffahrt in Wismar wieder zu entwickeln.

 

Wismarer Hafen um 1810
Wismarer Hafen um 1810

     

Hier boomt vor allem der Handel mit Schweden der durch schwedischen Zollerverzicht gefördert wird. Wismar exportiert Bier Wolle und Getreide, importiert werden Kalk, Eisen, Kupfer und Holz.
Im 18. Jahrhundert wird die Wismarer Schifffahrt durch den Nordischen Krieg stark beeinträchtigt. Durch den Siebenjährigen Krieg verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage in Wismar noch mehr. Im 19. Jahrhundert mit der Rückkehr zu Mecklenburg beginnt sich der Handel in Wismar wieder zu entwickeln.


Wismarer Hafen um 1850

     

Die Stadt profitiert jetzt vom neu dazu gewonnenen Hinterland. Auch werden wieder Schiffe in Wismar gebaut. Durch die Errichtung einer Eisenbahnlinie kommt der Handel so richtig in Schwung, was den Ausbau des Hafens und die Vertiefung der Fahrrinne erforderlich macht.



Wismarer Hafen um 1870

 

Bilder dieser Seite mit freundlicher Unterstützung von:  Detlef Schmidt, Schatterau 8, 23966 Wismar

 

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